Schießstandordnung



RSA – Bildungszentrum Pond Academy
Bernbach/Pond Schiesskino Rhein Main

Sicherheitsbestimmungen der Schiessstätte

Jeder Schütze ist den Regelungen dieser Sicherheitsbestimmung, der jeweiligen Sportordnung und der Ausschreibung, die er durch seine Teilnahme anerkennt, unterworfen.

Auf Schießständen darf nur mit solchen Waffen und Munitionsarten geschossen werden, die durch die behördliche Erlaubnis für diese zugelassen sind und die nicht gemäß § 6 WaffV vom sportlichen Schießen ausgeschlossen sind. Ein entsprechender Hinweis ist an gut sichtbarer Stelle im Schießstand anzubringen. Das kampfmäßige Schießen auf Schießstätten (siehe § 15 Abs. 6 und § 27 Abs. 7 WaffG) sowie unzulässige Schießübungen im Schießsport gemäß § 7 AWaffV sind verboten.

Versicherungsschutz im gesetzlichen Rahmen muss nachgewiesen werden.

Das Laden sowie Entladen sowie das Vornehmen von Zielübungen sind im Schützenstand nur mit in Richtung der Geschossfänge zeigender Mündung gestattet. Grundsätzlich muss die Mündung so gerichtet sein, dass niemand durch einen sich unbeabsichtigt lösenden Schuss gefährdet bzw. verletzt werden kann.

Schusswaffen sind unmittelbar nach Beendigung des Schießens zu entladen und die Magazine, sofern vorhanden, zu entnehmen bzw. zu entleeren. Waffen dürfen nur abgelegt werden, wenn sie entladen bzw. so zu handhaben, soweit konstruktionsbedingt möglich, geöffnet sind.

Im Falle von Ladehemmungen oder sonstigen Störungen ist die verantwortliche Aufsichtsperson zu verständigen. Die Waffen sind mit in Richtung der Geschossfänge zeigender Mündung zu entladen bzw. so zu handhaben, dass niemand gefährdet wird.

Bei Störungen im Schießbetrieb, die eine Einstellung des Schießens erfordern, ist durch die verantwortliche Aufsichtsperson mit klaren Anordnungen bekanntzugeben, ob die Waffen zu entladen oder abzuschießen sind. Das Schießen darf erst auf Anordnung der verantwortlichen Ausichtsperson fortgesetzt werden.

Schützen, die sich mit geladener Waffe im Schützenstand umdrehen oder sonst in leichtfertiger Weise andere gefährden, sind von der Teilnahme am Schießen auszuschließen und vom Stand zu verweisen.

Personen, die durch ihr Verhalten den sicheren oder reibungslosen Ablauf einer Veranstaltung stören oder zu stören versuchen, können vom Stand verwiesen werden.

Rauchen und offenes Licht auf den Schützenständen ist untersagt.

Die Waffenrechtlichen Alterserfordernisse beim Schießen durch Kinder und Jugendliche sowie die waffenrechtlichen Vorgaben für verantwortliche Aufsichtspersonen für die Eignung zur Kinder- und Jugendarbeit sind zu beachten.

Jedes Schießen ist unter der Aufsicht einer verantwortlichen Aufsichtsperson, deren Name an gut sichtbarer Stelle auszuhändigen ist, durchzuführen. Verantwortliche Aufsichtspersonen haben das Schießen ständig zu beaufsichtigen sowie insbesondere dafür zu sorgen, dass die im Schießstand Anwesenden durch ihr Verhalten keine vermeidbaren Gefahren verursachen und die Regelung dieser Schießstandordnung beachtet werden. Sie haben, wenn dies zur Verhütung von Gefahren erforderlich ist, das Schießen und den Aufenthalt im Schießstand zu untersagen.

Vor dem Schießen muss sich jeder Schütze in das ausliegende Schießbuch eintragen.

Es darf nur mit Waffen geschossen werden, die in einer Waffenbesitzkarte eingetragen sind.

Während des Besuches in der gesamten Schießkinoanlage sind die Waffen entladen und geöffnet zu transportieren und ebenso in den vorgesehenen Ständern abzustellen.

Ziel- und Anschlagübungen sind in allen Aufenthalts- und Zuschauerräumen absolut untersagt.

Während des Schießbetriebes ist das Tragen eines Gehörschutzes/Schießbrille im Schießraum Pflicht.

Jeder Schütze ist für seinen abgegebenen Schuss selbst verantwortlich.

Kurzwaffen und Langwaffen sind bis 7.000 Joule/EO zugelassen.

Leuchtspurmunition, Hartkerngeschosse, Stahlgeschosse, Vollgeschosse (Solids), nicht kenntlich gemachte Militärmunition (Surplus), wiedergeladene Munition und Schwarzpulverwaffen dürfen keinesfalls verwendet werden. Munition der Marke Wolf, Prvi Partizan und Barnault ist nicht zulässig. Die Entscheidung über weitere nicht verwendbare Geschossarten, Munition und Waffen, obliegt der jeweils verantwortlichen Standaufsicht.

Den Weisungen der Standaufsicht und/oder des Schießtrainers ist folge zu leisten. Schützen, die sich mit geladener Waffe im Schützenstand umdrehen oder sonst in leichtfertigender Weise andere gefährden, sind von der Teilnahme am Schießen auszuschließen und vom Stand zu verweisen.

Bild- und Tonaufnahmen sind nur in Abstimmung und nach Erlaubnis durch die Standaufsicht gestattet.

Sollte eine Schießkinobuchung von Betreiberseite her aus technischen Gründen oder höhere Gewalt nicht durchführbar sein, besteht keinerlei Anspruch auf irgendwelchen Schadensersatz oder Kostenerstattung.

Die Betreiber des Pond Schießkino Rhein Main übernehmen keinerlei Haftung für Schäden, die von anderen Schießkinobesuchern/-teilnehmern verursacht werden. Der Besucher/Teilnehmer stellt die Betreiber von Schadensersatzansprüchen anderer Schießkinobesucher/-teilnehmer oder Dritter für vom Schießkinobesucher/-teilnehmer mitgebrachten Waffen, Zieloptiken und dergleichen frei, soweit der Schaden nicht durch die Betreiber, deren Angestellte oder Beauftragten schuldhaft verursacht wurde.

Die Standmunition ist nur für den direkten Verbrauch in der Anlage vorgesehen.

Bei Zuwiderhandlung kann der Teilnehmer von der Schießkinobenutzung ausgeschlossen werden.

Eventuelle entstehende Kosten werden nicht erstattet. Die Buchungsgebühr ist in jedem Fall fällig.

Die aushängende Schießstandordnung ist zu beachten
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REV: Oktober 2012